Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Viele Gebäcksorten, die du in der Bäckerei kaufen kannst, werden mit Sauerteig oder Hefe hergestellt. Sie sind das Triebmittel, das dafür sorgt, dass Gebäck schön luftig aufgeht. Doch auch ohne diese Zutaten kann man Brot backen. Dazu ist eine andere Teigbereitung nötig: das Backen mit Brühstück. Diese Art der Zubereitung nennt sich indirekte Teigführung. So ähnlich, wie beim Hefeteig am Tag vor dem Backen ein Vorteig angesetzt wird, wird das Brühstück ebenfalls am Vortag angefertigt. Saaten, Korn oder Mehl bekommen Zeit, um mit Wasser zu verquellen. Durch das Vorquellen verhinderst du, dass der Teig später während des Knetens und Gärens zu stark austrocknet. Ausserdem werden die Getreideschalen schön weich, die Teigausbeute wird höher und das fertige Brot hält sich dank höherer Wassermenge länger frisch.
Auch das Quellstück ist eine der Vorstufen der indirekten Teigführung. Das Verfahren ist ähnlich, doch der wichtigste Unterschied ist die höhere Teigausbeute beim Brühstück. Dieses wird mit kochendem Wasser angesetzt und steht etwa eine bis drei Stunden. Das Quellstück dagegen wird mit einer Teigtemperatur um die 20 Grad bereitet, es braucht zehn bis 20 Stunden Zeit. Neben Zeitersparnis und Teigausbeute unterscheidet sich die Nutzung des Brühstücks auch durch den Geschmack des fertigen Produkts: Es bildet sich Maltose im Teig, die ein eigenes, typisches Aroma hat.
Die Rezeptur eines Brotrezepts mit Brühstück enthält meist Saaten, Nüsse oder andere Zutaten, die die Quellzeit benötigen, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Die Nutzung von grobem Mehl, von Chia oder Amaranth oder von Altbrot, wird durch das Aufquellen möglich. Ohne diese Vorstufe in der Teigbereitung enthält der Teig nicht genug Wasser. Auch für die Frischhaltung ist das wichtig, nicht nur für den Geschmack. Brote und Brötchen, die in dieser Form zubereitet werden, schmecken deutlich länger frisch und trocknen nicht sofort aus.
Es gibt viele Rezepte, die einen Teig mit Brühstück verwenden. Gerade für Menschen mit Unverträglichkeiten, aber auch für die gesunde Ernährung gibt es Brotrezepte, die
enthalten. Auch Altbrot kannst du gut in einem Brühstück verarbeiten. Je nachdem, wie hoch die Quellfähigkeit der einzelnen Zutaten ist, muss eine unterschiedlich grosse Menge Wasser hinzugegeben werden.
Die Vorstufe lässt sich denkbar einfach zubereiten. Die gröberen Zutaten des Rezeptes, also etwa Schrot, Nüsse, Sonnenblumenkerne oder ähnliches, werden in eine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Das Mischverhältnis richtet sich nach den Zutaten, liegt etwa bei Dinkelschrot bei 1:2. Jetzt deckst du die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lässt es stehen. Am besten ist das Brühstück über Nacht im Kühlschrank aufgehoben. Soll die Bildung von Maltose verhindert werden, dann kommt auch das vorgesehene Salz aus dem Rezept gleich mit ins Brühstück.
Wenn das Brühstück beziehungsweise das heisse Wasser, mit dem es zubereitet wird, abgekühlt ist, gibst du die Masse in den Kühlschrank. Hier kann der Vorteig ruhig mehrere Tage aufbewahrt werden. Deshalb eignen sich Rezepte mit diesem Verfahren gut, um auf Vorrat zu wirtschaften. Du kannst einmal ein Brühstück ansetzen und damit an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen Brot oder Brötchen backen.
Brühstücke gehören zu den sogenannten Nullteigen. Das sind Teigsorten, die ohne Hefe, Sauerteig oder anderen Triebmitteln auskommen. Sie werden hauptsächlich für Brote verwendet und hier besonders für solche, die ausser dem Mehl noch andere Zutaten enthalten. Neben der höheren Teigausbeute überzeugen diese Teige mit einem frischen Brot mit knuspriger Kruste, das lange hält und auch lange frisch bleibt. Gleichzeitig ist die Brotkruste elastisch und lässt sich gut streichen. Brote aus Sauerteig, mit Dinkelmehl aus dem vollen Korn oder ein Saatenbrot werden häufig mit Brühstück gebacken. Aber auch ein frischer Pizzateig kann damit zubereitet werden.
werden zu solchen Rezepten verarbeitet. Nüsse und Sonnenblumenkerne, grobes Schrot und Vollkornmehl profitierens von der zusätzlichen Vorbereitungszeit in der Teigführung. Und auch im Buttermilch- oder Sauermilchbrot sorgt das Brühstück für die nötige Frische und Feuchtigkeit.
Der Schabzigerklee wird als aromatisches Kraut für viele Gerichte als Zutat in der Schweizer Küche eingesetzt. Als Pulver verfeinert das auch Brotklee genannte Gewürz Brot- und Käsespezialitäten, Gebäck, Hülsenfrüchte und andere Rohware. Schabzigerklee hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum und im Kaukasus. Schon lange ist die Pflanze aber auch in den Alpen heimisch. Im Folgenden erfährst du mehr über die Aussaat und die Ernte sowie über die Nutzung und Verarbeitung der Pflanze.
Der Legende nach brachten polnische Bäcker ihren speziellen Vorteig ohne Salz nach Frankreich: Heute nutzen Bäckereien auf der ganzen Welt den Poolish. Doch was ist das genau, welche Vorteile bietet der Vorteig und welches Mehl kannst du für ein Gebäck mit Poolish benutzen? Wir schauen uns häufige Fragen zum Thema einmal etwas genauer an.
Eine Torte ohne Butter, ohne Eier und ohne Sahne? Für viele süsse Schleckermäuler hört sich das erst einmal unvorstellbar an. Wer sich jedoch vegan ernährt, muss auf all diese tierischen Produkte verzichten. Aus diesem Grund jedoch nie mehr eine leckere Torte essen, das muss für Veganer natürlich nicht sein – das Angebot an Ersatzprodukten sowie veganen Tortenrezepten ist mittlerweile sehr gross. Auf welche Zutaten du verzichten musst und welche Alternativen es für vegane Torten gibt, erfährst du in unserem Ratgeber. Darüber hinaus präsentieren wir noch zwei leckere Rezeptideen inklusive hilfreicher Tipps für die Zubereitung.
Meist passiert es im unpassendsten Augenblick: Die Zeit ist knapp, da die Gäste bald kommen und es sind nicht mehr genügend Ersatzzutaten im Haus. Wenn ein Zopfteig kurz vor dem Backen nicht aufgeht, ist das ärgerlich, aber kein Grund zum Verzweifeln. Wir erklären dir, durch welche Fehler es passieren kann, dass der Teig für deinen Hefezopf nicht aufgehen will und welche schnellen und praktischen Erste Hilfe-Tipps es gibt. Ausserdem erfährst du, wie du Fehler künftig vermeidest und ohne Stress einen Zopfteig herstellst, der auch gelingt.
Hefe ist ein beliebtes Triebmittel für das Backen von Brot, Kuchen und Teigwaren. Verwendet werden kann dabei frische Hefe oder Trockenhefe, wobei beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben. Mit frischer Hefe gelingt der Teig meistens optimal. Dafür muss die Hefe aufgelöst werden. Trockenhefe wiederum kann ohne Wasserzugabe in den Teig gegeben werden.
Ein gesundes und ballaststoffreiches Brot, das lange sättigt, kannst du als Alternative zum Mehl auch mit Roggenschrot herstellen. Aber was ist Roggenschrot eigentlich? Worin unterscheidet es sich von Roggenmehl und wofür kann es verwendet werden? Antworten auf diese Frage erhältst du in folgendem Ratgeber. Ausserdem haben wir ein schmackhaftes Rezept mit einer ausführlichen Anleitung für ein Roggenschrot-Brot ausgewählt.